Fermer

IN DIESER FAMILIE FINDEN SICH ALLE MOBILIARELEMENTE, MIT DENEN SICH WEGE UND PARKFLÄCHEN ORGANISIEREN LASSEN (POLLER, STADTGELÄNDER, HANDLAUFGELÄNDER, FAHRRADSTÄNDER, FAHRRADPARKER, BESCHILDERUNGSMASTEN...).

Pro Produktreihe kann aus bis zu 12 Elementen gewählt werden, die eine optimale Integration in das Gelände ermöglichen.

 


Dank dieser offenen Auswahl, kann problemlos auf die verschiedenen, in der städtischen Praxis unumgänglichen Funktionen, reagiert werden.



Schutzfunktion

Stadtgeländer stellen ein grundlegendes Element der Straßenmobiliarkollektionen dar; sie ermöglichen die Markierung der Wege und die Begrenzung der Parkflächen. Stadtgeländer sollen nicht nur das Parken verhindern, sondern sind außerdem multifunktionales Stadtmobiliarelemente, da sie das sichere Anketten eines Fahrrads ermöglichen oder als Stütze für eine kleine Verschnaufpause dienen können.

Abwechselnd aufgestellt mit Pollern, begünstigen sie eine bessere Straßennutzung. Eine Reihe, bestehend aus Stadtgeländern und Pollern, ermöglicht durch ihren Rhythmus eine bessere Verteilung des Mobiliars im Rahmen eines Projekts.
Durchgängig angeordnet kanalisieren Stadtgeländer den Fußgängerverkehr (Schulausgang, Kreuzung, Transport auf sauberem Gelände...).
Füllstabgeländer wiederum sind unverzichtbar, wenn ein Ausstattungsprojekt eine Zone mit Sturzhöhen von über 1 m umfasst. Die Verordnung verlangt die Errichtung gesicherter Geländer, die die Sturzgefahr durch ihre Bauweise und Höhe verhindern.
 
Das Handlaufgeländer unterstreicht Fluchtlinien und leitet die Fußgänger. Mit Bodenplatten, wie bei den Pollern, ist eine diskretere Aneinanderreihung möglich. Der durchgängige Handlauf dient als sichere Führung; er lenkt den Fußgängerverkehr und schützt in Bereichen mit potentieller Gefahr (Straßenbahnführung, Boulevards, Unebenheiten....). Die komplett modulierbaren Handlaufgeländer nehmen - je nach Gestaltungsart - parallel verlaufende Knieholme, Seile oder auch Prellsteine auf. Dank einer Gelenkversion lassen sich Schrägen bis hin zu einem Treppenlaufwinkel bestücken. Für durchgängige Handläufe werden Winkel und lange Stücke durch Verbindungsstücke zusammengesetzt.



Überqueren

Der Poller ist ein im Wechsel eingesetztes Mobiliarelement. Mit Stadt- oder Handlaufgeländern kombiniert, ermöglicht er die modulartige Gestaltung des Fußgängerdurchlasses.  Mit dem Poller gewinnen Reihen aus zusammenpassenden Elementen visuell an Leichtigkeit.
Der Poller mit größerem Durchmesser wird von Autofahrern besser wahrgenommen. Durch seine starke Präsenz, eignet er sich besser für die Aufstellung zur Straßeneckenmarkierung und für offene Räume.
Niedrige Poller werden von Autofahrern kaum gesehen; sie sollten zusammen mit zur Warnung dienenden Hochmobiliarelementen eingesetzt werden, in Fluchtlinie und ausreichend weit zurückversetzt.
 


Zufahrtsbegrenzung

Der Raumplaner konzentriert verschiedenen Funktionen, die zur Erleichterung des Stadtlebens beitragen mit dem Mobiliarelement Poller : bewegliche Poller, bewegliche - nachgiebige Poller oder auch manuell oder elektrisch versenkbare Poller. Ohne Poller, wären die Stadtzentren nur für Veranstaltungen wie Märkte, Feste oder sonstige öffentliche Ereignisse geschlossene oder abgegrenzte Räume. Auch der Zugang für die Feuerwehr erfordert ein solches, über Standardschlüssel zugängliches, Mobiliar.



Den Gebrauch des Fahrrads fördern

Fahren, aber vor allem auch das Abstellen: Die Entwicklung des Fahrradgebrauchs in den Städten vollzieht sich vor allem über die Verwirklichung von Parkflächen.
AREA begann im Jahr 1994 mit dem Konzept der in Reihe aufgestellten Fahrradständer, einer sicheren und vernünftigen Lösung für das Parken von Fahrrädern im öffentlichem Raum.
Fahrradständer: Die "halbrunde" Form ermöglicht das gleichzeitige Anketten von Rahmen und Reifen; sie wurde in Frankreich zu Gemeingut. Über 500 Städte haben sich dafür entschieden.
AREA-Tipp: Stellen Sie 5 Fahrradständer in Reihe auf einem Kfz-Parkplatz auf (5 m x 2 m) und optimieren Sie so das Abstellen von 10 Fahrrädern mit minimalen Kosten und bestmöglichem Nutzerservice.
Fahrradparker: Die neuen Verordnungen über die Zugänglichkeit ermöglichten uns die Entwicklung eines neuen Möbels für das Abstellen von Fahrrädern, nämlich des Fahrradparkers. Die "P"-Form erschien logisch: Rahmen und Reifen können ganz sicher angekettet werden und der Bestimmungszweck dieses neuen Objekts ist eindeutig ersichtlich. Der Hinweis auf den Überstand von 40 cm macht den Fahrradparker zu einem sicheren Element, das vom Blindenstock leicht erfasst werden kann. Die einzelne Bodenplatte ist besonders vorteilhaft für die Bodenpflege, und für die Aufstellung reicht eine einfache Kernbohrung. Schließlich kann er, dank seiner absoluten Konformität mit der Verordnung, über die Zugänglichkeit von Straßen in unmittelbarer Nähe zu Fußgängerwegen aufgestellt werden.
 


Weitere abgestimmte Mobiliarelemente

Der Mast, dessen Brüstung als Poller fungiert, stellt ein wesentliches Element der verschiedenen Produktreihen dar. Dank des einzigartigen Charakters der Bodenplatte lassen sich klarere und weniger versperrte Anordnungen realisieren. Der Mast umfasst unverzichtbare Funktionen für das städtische Leben, als:

  • Übermittler von Informationen verordnungsrechtlicher Natur, als Polizei-Mast. Er kann alle Arten von Standardschildern, bis zu einer Höhe von 1,10 m, aufnehmen.
  • Richtungs- oder Ortsschild und zur Umgebungsbeschilderung. Richtungsweisend für die Wiederaneignung des Stadtzentrums durch den Fußgänger.
  • Umgebungsbeleuchtung in einer an eine Vielzahl von Leuchtquellen anpassbaren Beleuchtungsversion.


+ Aufstellung des Stadtmobiliars

Die heute bei allen Materialarten praktizierte "Kernbohrung" hat die früheren sehr anspruchsvollen "Adapter" vorteilhaft ersetzt; die Versiegelung ist sauberer, die Wartung einfacher. Diese Technik ermöglicht die Bodenvorbereitung in einem Stück; sobald die Bodenbeschichtung fertig ist, wird das Mobiliar optimal ausgerichtet.
Die mit Wasser gespeiste Bohrmaschine bohrt ein Loch mit einem Durchmesser, der etwa 1,5 bis 2 cm mehr, als der Durchmesser der Bodenfläche des zu aufstellenden Mobiliars beträgt. Dann wird das Mobiliar in der Höhe gestützt und mithilfe von Holz- oder Messingwinkeln vertikal ausgerichtet. Die Versiegelung wird mit gebrauchsfertigem Mörtel auf Harzbasis durchgefüht.
In das zu versiegelnde Teil darf nie etwas hinzugefügt, hineingebohrt oder geschweißt werden, um das Mobiliar etwa "besser zu verankern". Das ist völlig überflüssig und vielmehr äußerst nachteilig für die Wartung.  Im Falle eines Stoßes kommen zu den Kosten für den Austausch des Mobiliars noch die durch das Herauslösen eines notwendigen Bodenteils verursachten Kosten hinzu. So paradox es auch scheinen mag, ein extrem widerstandsfähiges Mobiliar löst häufig schwere Schäden an der Beschichtung aus. Daher stellt das Konzept des "nachgiebigen" Mobiliars die bessere Wartungslösung dar; nach einem Verformungsstoß bei nahezu unversehrtem Boden kann das Element einfacher aus seiner Verankerung gezogen und ersetzt werden.
 



+ Funktionen
Beweglicher, verschraubbarer Poller:

Dieser, auf gelegentliche Bedienungen angepasste Poller, wird häufig für Feuerwehrzugänge verwendet. Der Poller wird mit einer im Boden versiegelten Grundplatte verschraubt. Am Ende wird das Mobiliar mit einem Feuerwehrschlüssel auf seiner Stützfläche blockiert. Die Verwendung dieses Schlüssels ist unerlässlich, da er durch ein Hebelarmphänomen ein Drehmoment entwickelt, aufgrund dessen sich das Mobiliar nicht von Hand aufschrauben lässt. Das Ganze wirkt wie ein feststehender Poller.

Die den Boden berührende Grundplatte muss nach Entfernung des Mobiliars nicht "wieder verstopft" werden und kann befahren werden.

Dieses bewegliche System existiert in zwei Ausführungen:
Nachgiebig: Damit das Mobiliar auch Mehrfachstöße aushält, gibt der Poller mehrmals unter der Einwirkung nach, ohne Schaden zu nehmen. Dies ist einem Verbindungsstück aus synthetischem Material zu verdanken (Patent eingereicht).
Umstoßbar: Ein Mechanismus macht es möglich, dass sich der Poller beim Auffahren eines Fahrzeugs neigt, ohne Schaden zu nehmen, und das bis zu einem Winkel von 25°. Danach kehrt er in die Ausgangsposition zurück.

Der herausnehmbare, verriegelbare Poller:
Dieser Mechanismus ermöglicht häufigeres Bedienen. Der herausnehmbare, verriegelbare Poller wird mit einem 11er-Dreikantschlüssel angezogen und gelöst. Die Grundplatte weist nach Entfernung des Pollers keine Aushöhlung auf. Sie berührt den Boden und kann befahren werden. Dieses "verriegelbare" Prinzip lässt von Natur aus "ein leichtes Spiel" entstehen, sobald der Poller auf seiner Grundplatte befestigt worden ist. Dieses Spiel ist nützlich, da es das Entfernen des Pollers erleichtert und kleine Stöße abfängt, ohne dass die Grundplatte beschädigt wird.
Der Körper des Pollers besteht aus Edelstahl; so wird der in der Grundplatte steckende Teil vor Stößen durch häufiges Bedienen geschützt.

Manuell versenkbarer Poller:
Der Poller verschwindet per Druck im Boden und steigt mithilfe eines Gaszylinders automatisch wieder hoch.  Er wird durch einen 11er-Dreikantschlüssel verriegelt und ausgelöst. Aus Sicherheitsgründen ist dieses System nachgiebig, damit der Mechanismus bei Stößen durch Fahrzeuge unversehrt bleibt. Das Element wird in einer verlorenen Schalung untergebracht, wodurch Aufstellung und Wartung erleichtert werden.
Der Korpus des Pollers besteht aus Edelstahl und garantiert somit den Schutz, des in der Schalung befindlichen Teils, während seiner Benutzung.

Automatisch versenkbarer Poller:
Der Poller wird über einen Niederspannungselektromotor betrieben. Er eignet sich selbst für intensivsten Gebrauch, mit automatischen Steueranlagen der neuesten Generation (bis zu 2000 Bewegungen pro Tag). Die Zugangskontrolle lässt sich über verschiedene Erkennungsmedien realisieren: Sender, Ausweisleser, Druckknopf, Gegensprechanlage oder auch Zeitschaltuhr... Der Wartungsbedarf ist gering: oberirdisch kein funktionaler Teil, nur der aufgerichtete Pollerteil wird bei Unfällen beeinträchtigt, die unterirdischen Mechanismen werden nicht beschädigt; für die einfache und rasche Instandsetzung ist nur ein Techniker erforderlich. Der Poller besteht ganz aus Edelstahl und hält so allen Bedingungen Stand. Jedem Vorhaben zur Errichtung eines automatisch versenkbaren Pollers muss eine spezielle Studie je nach Gelände und Gebrauch vorausgehen.

LA RUE

geteilter öffentlicher Raum