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European Prize for Urban Public Space

Der European Prize for Urban Public Space beruht auf einer Initiative des Centre de Cultura Contemporània de Barcelona (CCCB).  Er wurde in der Folge einer Ausstellung mit dem Thema « Die Wiedereroberung Europas » , die 1999 im CCCB stattfand, ins Leben gerufen,  um Abläufe des Wiederaufbaus öffentlicher Räume, die sich in zahlreichen europäischen Städten vollzogen haben, zu bezeugen. Der Preis ist dahingehend ausgerichtet,  den Öffentlichkeitscharakter eines städtischen Raumes anzuerkennen und zu fördern sowie dessen Fähigkeit zu unterstützen, zu einem sozialen Zusammenhalt beizutragen.

Der European Prize for Urban Public Space ist eine undotierte Auszeichnung, die im Rhythmus von zwei Jahren vergeben wird. Sie würdigt die Entstehung, die Wiedergewinnung und die Verbesserung öffentlicher Räume,  deren  Zustand  eindeutiger Indikator für das demokratische Gedeihen unserer Städte ist.

Der Preis wirbt für die weltoffene Stadt mit kompaktem Stadtgefüge (compact city)  und von universellem Charakter - sie soll  ein harmonisches Zusammenleben seiner Bewohner gewährleisten, eine Stadt mit vielfältigen Nutzungen und mit nachhaltiger Mobilität,  eine das historische Bewusstsein von Stätten bewahrende und  seine Bürger an der Entstehung ihrer gemeinsam genutzten Räume teilhabenden Stadt.

Der Preis ist undotiert und wird an die für die ausgewählten Projekte verantwortlich zeichnenden Kreateure  und Förderer gemeinsam verliehen. Die preisgekrönten Projekte werden mit einer Gedenkplakette ausgezeichnet und  jene mit „ besonderer Erwähnung“  erhalten eine Urkunde. Die prämierten Werke, jene mit besonderer Erwähnung sowie die Finalisten finden Veröffentlichung  im Preis-Archiv und werden im Zuge einer voraussichtlich geplanten Wanderausstellung, die ihre Aufmerksamkeit auf den Preis von 2018 richtet, präsentiert.

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